Erfahrungsbericht Windows Home Server
Hier berichte ich mal über meine Erfahrungen mit Windows Homeserver, Windows 7 und Windows Vista.
Vor noch nicht langer Zeit habe ich mir für unseren Haushalt einen Windows Home Server gekauft. Den Acer Easystore H340, mit 2 x 1 TB Festplatten drin. Die Kiste ist im Prinzip ja nix anderes als ein PC, halt ohne Monitoranschluss. Natürlich lässt sich auch nicht alles das machen was man am Notebook macht.
Aber dafür ist der ist der Server auch nicht da…
Warum eine Fertiglösung und nicht selbst gebaut?
Selbstbau wäre nicht viel günstiger gewesen und hätte Arbeit gemacht. Da hatte ich keine Lust zu.
So eine Fertiglösung finde ich eigentlich ziemlich praktisch, da ich am Server auch nicht rumbasteln will. Das Teil soll funktionieren. Und ich denke mit dem Betriebssystem Windows Home Server ist es wie bei allen Windowsversionen. Je mehr man fummelt umso eher gibt es Probleme …
Was soll der Server tun?
1. Er soll unsere Daten sicher Speichern.
2. Er soll Datenzubringer für die Clientrechner und den Netzwerk Media Player sein.
3. Er soll dann laufen wenn er gebraucht wird und nicht ständig.
Einkauf des WHS erfolgte bei MM. War hier in der Gegend nicht einfach einen zu bekommen. Vorführmodell wollte ich nicht und Hardware jenseits der 100€ kaufe ich lieber im Laden.
Zu hause angekommen erstmal ausgepackt, aufgestellt, angeschlossen und gestartet. Dazu brauchte ich kein Handbuch. Der Start des Servers ging erstaunlich schnell fand ich. Komisch nur das die festplattenleuchten 2 und 3 rot leuchteten, ob wohlö Platz 1 und 2 besetzt sind. Also doch Handbuch. Die LED’s sagen in der Kombi aus, das kein Bootlaufwerk gefunden wurde. OK. Also klappe auf, Platten raus und wieder rein, aber mal etwas angedrückt. Schwups, fingen die Platten an zu leiern. Serverstart dauerte dann natürlich etwas länger, aber der Server startete.
Also die Clientsoftware installiert, erstmal auf einem Client, dem mit Windows 7. Hat geklappt mehr kann ich dazu nicht sagen. Kann schon aber die Installationsdetails spare ich mir jetzt einfach mal.
Nun habe ich mir das ein oder andere Add-In im Netz gezogen und installiert und habe hier und da das ein oder andere konfiguriert.
Ich bin von Anfang an mit der Haltung an den Server gegangen, das ich ihn wieder zurücksetzte und dann erst die Gesamteinrichtung mache.
Nun ja, durch Unkenntnis etc. (keine Details) musste ich den Server recht schnell zurücksetzen.
OK, Server zurückgesetzt, was allerdings erstmal scheiterte, da die Anleitung mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmt.
Server lief wieder. nach der Einrichtungsinstallation hat der WHS erstmal Updates von Microsoft gezogen. Am Ende waren das eine stattliche Anzahl von Updates. Nach einigen Neustarts habe ich angefangen die gewünchten Add-Ins zu installieren. Das wichtigste war LightsOut, das zwar schon drauf war, aber in besserer und aktuellerer Version vorlag. Für mich sonderlich wichtige Add-Ins gibt es allerdings nicht. Erwähnenswert ist das Fritzbox Anruflisten Add-In, das aber nicht wirklich einen Nutzen hat, da ich das selbe auch direkt über die Box abrufen kann. Windowstools gibt es dafür übrigens auch.
Nachdem alle verfügbaren Updates installiert waren ging es los mit der Konfiguration der Backups. Eigentlich eine recht einfache Angelegenheit, die man auch ohne Anleitung versteht.
Wie bereits gesagt, habe ich da nicht sonderlich viel eingestellt. Wichtiger ist mir das Zusammenspiel zwischen den Client-Rechnern, dem Netzwerkmediaplayer und dem Server.
Dazu beim nächsten mal mehr.
